Mentor Geschichten Teil 5

Das erste Mal, dass mein Mentee „Lord Tirion“ traf, nahm er einen Stock in die Hand und scheuchte ihn weg. Der kleine Hund nahm das als eine Einladung zum Spielen. Mein Mentee war so ängstlich, dass er sich hinter einem Baum versteckte. Sofort realisierte ich, dass mein Mentee nur eine Art Hund kannte – die Art Hund, die Leute als Wachhund halten und die Einbrecher attackieren. Ich sagte zu meinem Hund „Sitz“, rief meinen Mentee und gab ihm ein Leckerchen in seine Hand. „Was, wenn er mich beißt?“ fragte er mich. „Was, wenn er Dich mag?“ antwortete ich. „Lass ihn erst an Deiner Hand schnüffeln.“ sagte ich.

Einige Monate später arrangierte mein Mentee einen Sporttag für alle Jugendlichen in seinem Heim. Er bat mich ausdrücklich Lord Tirion mitzubringen. Er ging mit ihm auf ein Feld und sprach seine Willkommensrede. Später führte er ihn herum so dass alle Jugendlichen ihn streicheln und mit ihm spielen konnten. Auch sie waren zunächst ängstlich, aber schon bald spazierten sie mit ihm und achteten darauf, dass er genug zu trinken hatte.